„In stiller Nacht_“

1. In stiller Nacht, zur ersten Wacht, ein´Stimm´begunnt zu klagen, der nächt´ge Wind hat süss und lind zu mir den Klang getragen; von herbem Leid und Traurigkeit ist mir das Herz zerflossen, die Blümelein, mit Thränen rein hab´ich sie all´begossen.

2. Der schöne Mon will untergon, für Leid nicht mehr mag scheinen, die Sterne lan ihr Glitzen stahn, mit mir sie wollen weinen. Kein Vogelsang noch Freudenklang man höret in den Lüften, die wilden Thier´traur´n auch mit mir in Steinen und in Klüften.

Langsam (sotto voce)

Johannes Brahms

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