„Wie Melodien zieht es mir_“ (Klaus Groth)

Zart   (Johannes Brahms)

Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn, wie Frühlingsblumen blüht es und schwebt wie Duft dahin, und schwebt wie Duft dahin. Doch kommt das Wort und fasst es und führt es vor das Aug´, wie Nebelgrau erblasst es und schwindet wie ein Hauch, und schwindet wie ein Hauch. Und dennoch ruht im Reime verborgen wohl ein Duft, den mild aus stillem Keime ein feuchtes Auge ruft, den mild aus stillem Keime ein feuchtes, ein feuchtes Auge ruft.

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